- Gelbbraun bis dunkelbraun mit charakteristischer Flammenzeichnung
- Hohe Gerbsäurekonzentration — von Natur aus fäulnis- und insektenbeständig
- Geeignet für unbehandelte Außenanwendungen
- Wuchszyklus: 80 bis 120 Jahre
Was ist Hartholz?
Der Holzratgeber · Das Holzregister
Sammelbegriff · aus unserer WerkstattHartholz
Keine Holzart, sondern eine Familie: Holz von Laubbäumen, das langsamer wächst und dadurch dichter, fester und dauerhafter ist. Das ist der ganze Unterschied.
- Eiche · Akazie · Kastanie · Teak
- Klasse 1–2 · 15 bis 25+ Jahre
- Draußen meist ohne Behandlung



Hartholz kurz gefasst
Hartholz kommt von Laubbäumen — Eiche, Robinie, Kastanie, Teak. Die wachsen langsamer als Nadelbäume, was eine dichtere Zellstruktur ergibt: widerstandsfähiger gegen Verschleiß, Feuchtigkeit und mechanische Belastung.
Dieser langsame Wuchsrhythmus — bei der Eiche manchmal mehr als achtzig Jahre bis zum brauchbaren Bauholz — erklärt den höheren Preis. Aber er erklärt ebenso, warum Hartholz jahrzehntelang hält, wo Weichholz nach wenigen Jahren aufgibt: Außenmöbel, Böden, Treppen und Konstruktionen, die Tag für Tag Wind und Wetter ausgesetzt sind.
Gartenbänke, Tische, Sonnenliegen und Bistrosets. In unserem Webshop steht „Hartholz“ vor allem für die dichten Arten, nach denen Sie nicht schauen müssen. Siehe das Hartholz-Sortiment.
- Was
- Holz von Laubbäumen (Angiospermen)
- Arten
- Eiche, Robinie, Kastanie, Teak, Meranti, Iroko …
- Dichte
- in der Regel 650–800 kg/m³
- Draußen
- Klasse 1–2 — 15 bis 25+ Jahre
- Pflege
- so gut wie keine; vergraut ohne Verlust
- Preisklasse
- mittel bis Investition
Seien wir ehrlich: Hartholz ist schwer. Ein Tisch, den Sie regelmäßig umstellen, macht damit keine Freude — und die hohe Dichte verlangt schärferes Werkzeug beim Verarbeiten.
Laubbaum oder Nadelbaum
Hartholz kommt von Laubbäumen (Angiospermen): Bäumen mit bedeckten Samen, in einer Frucht oder Schale. Weichholz kommt von Nadelbäumen (Gymnospermen) mit unbedeckten Samen.
Klicken Sie auf ein Kapitel oder nutzen Sie die Pfeile · Wachstum, Eindrücke und Gewichte vereinfacht.
Was macht Hartholz eigentlich „hart“?
Die offizielle Einteilung ist botanisch, nicht mechanisch — und das ergibt ein paar überraschende Ausnahmen.
Hartholz kommt von Angiospermen: Bäumen mit bedeckten Samen, in einer Frucht oder Schale. Weichholz kommt von Gymnospermen, Nadelbäumen mit unbedeckten Samen. Diese Zellstruktur bestimmt die Kategorie — nicht die Härte an sich.
Daher die Ausnahmen: Balsa ist botanisch ein Laubbaum und damit „Hartholz“, aber extrem leicht und weich. Umgekehrt ist Douglasie ein Nadelholz, aber relativ hart für seine Kategorie. In der Praxis bleibt die Faustregel — Laubbaum ist Hartholz, Nadelbaum ist Weichholz — dennoch der zuverlässigste Leitfaden.
Mit dem Janka-Test: eine Stahlkugel wird mit einer festen Kraft in die Holzoberfläche gedrückt. Je höher der Wert, desto härter und verschleißfester das Holz. Fichte liegt bei rund 2.000 N, Eiche bei rund 6.500 N, Robinie über 7.000 N.
Die vollständige Gegenüberstellung steht in Hartholz gegenüber Weichholz.
Die vier meistgenutzten Hartholzarten
Diese vier sehen Sie am häufigsten in Gartenmöbeln, Außenschreinerei und Böden — mit ihrer Dauerhaftigkeitsklasse nach EN 350.
- Hell rötlich braun mit feiner, gleichmäßiger Maserung
- Ausgezeichnete Biege- und Bearbeitbarkeit
- Beliebt im Möbelbau, bei Treppen und Gebrauchsgegenständen
- Draußen unbrauchbar ohne schweren Schutz
- Gelbgrün bis olivbraun, dunkelt über die Jahre nach
- Wächst schneller als Eiche — besser verfügbar und günstiger
- Keine Behandlung nötig für Außenanwendungen
- Die dauerhafteste heimische europäische Holzart
- Warm goldbraunes Kernholz
- Leichter als Eiche und dadurch einfacher zu verarbeiten
- Hohe Gerbsäurekonzentration, vergleichbar mit Eiche
- Traditionell für Zäune, Weinfässer und Außenschreinerei
Wollen Sie einen vollständigen Überblick über die stärksten Arten für draußen? Lesen Sie die Top 10 der Hartholzbäume für dauerhafte Gartenmöbel.
Dauerhaftigkeitsklassen: wie lange hält Holz draußen?
Die europäische Norm EN 350 teilt Holzarten in fünf Klassen ein, nach ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Fäulnis. Das ist der schnellste Weg zu wissen, ob eine Art ohne Behandlung nach draußen kann.
| Klasse | Beschreibung | Lebensdauer draußen (unbehandelt) | Beispiele |
|---|---|---|---|
| 1 | Sehr dauerhaft | mehr als 25 Jahre | Robinie, Teak |
| 2 | Dauerhaft | 15–25 Jahre | Eiche, Kastanie, Iroko |
| 3 | Mäßig dauerhaft | 10–15 Jahre | Douglasie, Lärche |
| 4 | Wenig dauerhaft | 5–10 Jahre | Kiefer, Fichte |
| 5 | Nicht dauerhaft | weniger als 5 Jahre | Buche, Birke, Pappel |
Für Gartenmöbel, die das ganze Jahr draußen stehen: Klasse 1 oder 2. Klasse 3 geht bei regelmäßiger Behandlung — genau deshalb werden unsere Picknicktische aus imprägniertem Nadelholz gebaut. Alles darunter verlangt einen geschützten Standort.
Gartenmöbel aus Hartholz
Unsere Hartholz-Gartenmöbel unten sind aus Akazienholz aus Plantagen in Südostasien. Mit regelmäßigem Ölen und einem geschützten Winterplatz halten sie am längsten.

Vorteile und Punkte zum Beachten
Hartholz ist nicht für jede Anwendung die beste Wahl. Für Außenmöbel und schwere Konstruktionen ist es schwer zu schlagen — aber es gibt Kehrseiten.
Warum Hartholz gewinnt
- Lange Lebensdauer: bei korrekter Pflege Jahrzehnte, auch draußen.
- Reparierbar: oberflächliche Kratzer lassen sich wegschleifen; das Material kommt in den ursprünglichen Zustand zurück.
- Mechanische Festigkeit: die hohe Dichte macht es widerstandsfähig gegen schwere Belastung und intensive tägliche Nutzung.
- Reiche Ästhetik: Maserung, Farbe und Textur schwanken stark je Art — von ländlich bis modern.
- Brandverhalten: höhere Dichte bedeutet langsamere Entzündung als bei Weichholz.
- Werterhalt: hochwertiges Hartholz hält seinen Wert besser als Holzwerkstoffe.
Worauf Sie achten müssen
- Wuchsgeschwindigkeit: die meisten Arten wachsen langsam. Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist hier kein Luxus, sondern Notwendigkeit — fragen Sie Ihren Lieferanten, woher das Holz kommt.
- Bearbeitbarkeit: die hohe Dichte verlangt schärferes Werkzeug und mehr Zeit beim Sägen, Bohren und Hobeln.
- Gewicht: schwerer als Weichholz oder Aluminium — relevant bei Möbeln, die Sie regelmäßig umstellen.
- Preis: Hartholz kostet mehr als Weichholz, aber die längere Lebensdauer gleicht das in der Regel reichlich aus.
Hartholz neben Weichholz
Laubbäume
- Höhere Dichte und mechanische Festigkeit
- Bessere Dauerhaftigkeitsklasse für draußen
- Ideal für Gartenmöbel, Böden und schwere Konstruktionen
- Beliebte Arten: Eiche, Robinie, Kastanie, Teak
- Langsames Wachstum — verlangt nachhaltige Waldbewirtschaftung
Häufige Fragen zu Hartholz
Ist Hartholz immer härter als Weichholz?
Nein. Die Einteilung ist botanisch, nicht mechanisch: Hartholz kommt von Laubbäumen, Weichholz von Nadelbäumen. Balsa ist botanisch Hartholz, aber extrem weich; Douglasie ist Nadelholz, aber relativ hart. Als Faustregel stimmt Laubbaum-ist-Hartholz durchaus.
Welche Dauerhaftigkeitsklasse brauche ich für Gartenmöbel?
Für Möbel, die das ganze Jahr draußen stehen, empfehlen wir Klasse 1 oder 2. Klasse 3 geht bei regelmäßiger Behandlung; alles darunter verlangt einen geschützten Standort oder eine intensive Oberflächenbehandlung.
Muss Hartholz behandelt werden?
Für die Dauerhaftigkeit nicht, bei Klasse 1 und 2. Behandeln tun Sie für die Farbe: ohne Behandlung vergraut Hartholz zu Silbergrau, ohne an Festigkeit einzubüßen. Mehr dazu in Pflege von Hartholz.
Warum ist Hartholz teurer?
Weil die Bäume langsamer wachsen — bei der Eiche manchmal mehr als achtzig Jahre bis zum brauchbaren Bauholz. Über die gesamte Lebensdauer des Möbels gleicht sich das in der Regel reichlich aus.
Was ist der Unterschied zu Teak?
Teak ist Hartholz, aber ein besonderes: es enthält natürliche Öle, die es zusätzlich stabil und wasserbeständig machen. Die vollständige Abwägung steht in Teak oder Hartholz.
Hartholz vergleichen
Hartholz ist eine Familie, keine Art. In unserem Register finden Sie die Mitglieder einzeln erklärt.
Eine Frage zu Ihrem Projekt? Stellen Sie sie ruhig — wir denken gerne mit.
Fotos über Wikimedia Commons: Quercus — Olivier Lemoine, CC BY-SA 3.0 · Quercus — Friedrich Böhringer, CC BY-SA 3.0 at · Holzmuster von Laub- und Nadelholz nebeneinander — Tim Sheerman-Chase, CC BY 4.0



