5 goldene Tipps für die Montage von Holzgartenmöbeln! Woran Sie nie gedacht haben …

Tipps & Pflege · Montieren

Montieren

Holzgartenmöbel montieren

Die Anleitung sagt Ihnen, welche Schraube wohin gehört. Was sie nicht sagt, ist, warum Sie erst am Ende alles anziehen dürfen — und das ist der Tipp, der am meisten bringt.

  • Erst alles locker
  • Ebener Untergrund
  • Vorbohren bei Laubholz
Montage
Zusammengefasst

Die wichtigste Regel

Ziehen Sie nichts vollständig an, bis alles zusammengesetzt ist. Dieses eine Prinzip verhindert die meisten Montageprobleme.

Ein Bausatz braucht Spiel, um sich selbst gerade zu ziehen. Ziehen Sie die ersten Schrauben sofort fest an, steht die Konstruktion in einer Lage fest, die vielleicht gerade nicht rechtwinklig ist — und dann passt das letzte Teil nicht mehr. Setzen Sie alles locker, prüfen Sie, ob das Ganze eben und rechtwinklig steht, und ziehen Sie erst danach ringsum an.

Der zweite Punkt ist der Untergrund. Montieren Sie an einer ebenen Stelle: eine Terrasse, ein Garagenboden, notfalls eine Platte auf dem Rasen. Auf einem unebenen Untergrund bauen Sie dessen Schiefe in das Möbel ein, und die bekommen Sie nachher nicht mehr heraus.

Und der dritte: Vorbohren. Bei Laubholz ist das kein Vorschlag, sondern Notwendigkeit. Eine Schraube, die sich ohne vorgebohrtes Loch einen Weg durch Laubholz zwingen muss, spaltet das Holz oder bricht ab — genau dort, wo Sie nicht mehr herankommen.

Wachs oder Seife, kein Honig

Etwas Kerzenwachs oder trockene Seife auf dem Gewinde senkt die Reibung und hilft der Schraube glatt ins Holz. Verwenden Sie dafür keinen Honig und kein Öl: die ziehen Feuchtigkeit oder Insekten an, und das wollen Sie nicht in einem Schraubloch in Ihrem Gartenmöbel.

Untergrund
eben — Terrasse, Garagenboden oder eine Platte
Reihenfolge
alles locker, dann prüfen, dann anziehen
Hartholz
immer vorbohren
Weichholz nahe der Hirnholzkante
auch vorbohren gegen Spalten
Werkzeug
Handschraubendreher für die letzte Umdrehung
Teile
vorher sortieren und zählen
Zu zweit
erheblich schneller und sicherer

Seien wir ehrlich: ein Bausatz mit einer Anleitung aus Zeichnungen ist nicht immer gleich klar, und die meisten Menschen beginnen, ohne alles gelesen zu haben. Rechnen Sie mit einer Stunde für einen Tisch und dem Doppelten, wenn Sie es allein machen. Wer auf halbem Weg entdeckt, dass Schritt drei eigentlich vor Schritt zwei musste, verliert eine halbe Stunde mit Losdrehen.

In der Praxis

Sieben Tipps, die den Unterschied machen

Teile und Werkzeug in der Reihenfolge der Montage ausgelegt
Alles in der Reihenfolge der Anleitung auszulegen spart am meisten Zeit

1. Legen Sie alles der Reihe nach aus

Sortieren Sie die Teile und das Befestigungsmaterial und legen Sie sie in der Reihenfolge aus, in der sie in der Anleitung stehen. Zählen Sie gleich nach, ob alles da ist — das entdecken Sie lieber jetzt als auf halbem Weg.

2. Arbeiten Sie auf einem ebenen Untergrund

Eine Terrasse oder ein Garagenboden. Auf Rasen oder Kies bauen Sie die Unebenheit in das Möbel ein, und dann wackelt es hinterher.

3. Erst alles locker

Setzen Sie jedes Teil an seinen Platz, mit locker angezogenen Schrauben. Prüfen Sie, ob das Ganze rechtwinklig und eben steht, und ziehen Sie erst dann ringsum an.

4. Vorbohren bei Laubholz

Eine Schraube, die sich durch Laubholz zwingen muss, spaltet das Holz oder bricht ab. Vorbohren mit einem Bohrer, der etwas dünner ist als der Schraubenkern.

5. Wachs auf dem Gewinde

Ein Strich Kerzenwachs oder trockene Seife senkt die Reibung. Vor allem bei langen Schrauben in Laubholz macht das merklich etwas aus.

6. Letzte Umdrehung von Hand

Der Akkuschrauber bis fast fest, die letzte Umdrehung mit einem Handschraubendreher. So fühlen Sie, wann es genug ist, und drehen den Kopf nicht durch das Holz.

7. Ausbürsten, bevor Sie behandeln

Sägespäne und Staub mit einer alten Zahnbürste oder einem Pinsel aus Ecken und Nuten. Das ist der Unterschied zwischen montiert und fertig.

Erste Wochen

Was Sie nach der Montage tun

  1. Prüfen Sie, ob alles waagerecht stehtStellen Sie das Möbel an seinen endgültigen Platz und schauen Sie, ob es nicht wackelt. Ein dünnes Plättchen unter einem Bein löst es meist.
  2. Kanten und Sitzflächen abtastenFahren Sie mit der Hand über die Stellen, wo Menschen sitzen und greifen. Wo es sich rau anfühlt, leicht anschleifen — vor allem bei Weichholz.
  3. Hirnholz behandelnJede Schnittfläche saugt Wasser auf. Eine Schicht Öl auf den Hirnholzkanten kostet zehn Minuten und spart Jahre.
  4. Nach einigen Wochen nachziehenHolz setzt sich. Gehen Sie nach einem Monat alle Schrauben noch einmal durch; danach zweimal im Jahr.
  5. Mit dem Behandeln wartenFrisch imprägniertes Holz ist noch feucht. Lassen Sie es einige Monate draußen stehen, bevor Sie Öl oder Lasur auftragen.
Montageanleitung mit nummerierten Teilen
Lesen Sie die Anleitung vollständig durch, bevor Sie zur ersten Schraube greifen
Schnelle Antwort

Häufige Fragen zur Montage von Gartenmöbeln

Warum darf ich nicht sofort alles anziehen?

Weil ein Bausatz Spiel braucht, um sich selbst gerade zu ziehen. Setzen Sie alles locker, prüfen Sie, ob es rechtwinklig und eben steht, und ziehen Sie erst dann ringsum an.

Muss ich vorbohren?

Bei Laubholz immer, und bei Weichholz nahe einer Hirnholzkante ebenfalls. Sonst spaltet das Holz oder die Schraube bricht ab.

Was tue ich, wenn das Möbel wackelt?

Prüfen Sie zuerst, ob der Untergrund eben ist. Liegt es nicht am Boden, wurde das Möbel auf einem unebenen Untergrund montiert — losdrehen, an eine ebene Stelle setzen und neu anziehen.

Kann ich es allein machen?

Meist ja, aber zu zweit geht es erheblich schneller und sicherer, gerade bei schweren Tischplatten. Allein rechnen Sie mit etwa der doppelten Zeit.

Darf ich sofort Öl auftragen?

Bei frisch imprägniertem Holz nicht. Lassen Sie es einige Monate draußen stehen, damit die Imprägnierfeuchte heraus ist, sonst schließen Sie Feuchtigkeit ein.

Wann muss ich die Schrauben nachziehen?

Einen Monat nach der Montage, und danach zweimal im Jahr. Holz schwindet und quillt mit der Jahreszeit, und Befestigungen lockern sich dadurch.

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Und danach?

Die Pflege entscheidet, ob Ihr Möbel fünf oder zwanzig Jahre hält.

Eine Frage zu Ihrem Projekt? Stellen Sie sie ruhig — wir denken gerne mit.