Was ist Teakholz?

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Tropisches Laubholz · aus unserer Werkstatt

Teakholz

Wer je einen Teaktisch nach zehn Jahren draußen gesehen hat, versteht, warum dieses Holz seit Jahrhunderten der Maßstab ist. Keine Farbe, keine Schutzschicht, keine Fäulnis.

  • Tectona grandis
  • Dauerhaftigkeitsklasse 1 · 25+ Jahre
  • Das Öl steckt im Holz
Tectona grandis
Zusammengefasst

Teak kurz gefasst

Hart, stabil, ölreich und von Natur aus dauerhaft — eine Verbindung, die selten in einer Holzart zusammenkommt. Das ist die ganze Geschichte von Teak.

Teak enthält von Natur aus Siliziumverbindungen und Öle, die das Holz von innen schützen. Das ist keine Schicht auf der Oberfläche, die Sie pflegen müssen — es steckt in der Zellstruktur selbst. Daher ist Teak im Schiffbau seit Jahrhunderten der Standard, und daher können Sie eine Teakbank einfach hinstellen und vergessen.

Was wir daraus bauen

Unsere Dordogne- und Bretagne-Gartenbänke, die Boston- und Tekora-Tische, und Gartenstühle aus Teak. Schweres Holz, dicke Beine, gebaut, um Jahrzehnte dort zu stehen.

Botanisch
Tectona grandis
Farbe
warm goldbraun bis tiefbraun
Dichte
600–750 kg/m³ — schwer
Härte
4 000–5 000 N (Janka)
Draußen
Klasse 1 — 25+ Jahre, unbehandelt
Pflege
keine; Öl nur, um die Farbe zu halten
Preisklasse
Investition

Seien wir ehrlich: Teak ist schwer zu bewegen, und die Preisklasse ist entsprechend — dieses Holz kauft man einmal.

Woher es kommt

Vom Wildwald zur Plantage

Teak ist von Natur aus in Südostasien zu Hause: von Indien und Myanmar über Thailand bis Laos. Aber das Teak, das Sie heute kaufen, kommt fast immer von einer Plantage — und das ist auch gut so.

Myanmar — früher Birma — galt traditionell als Quelle der allerbesten Qualität: dichte Wälder, lange Wuchszeiten, außergewöhnlich hartes und stabiles Holz. Übernutzung hat dem ein Ende gesetzt. Die Verfügbarkeit von wildem Teak ist heute sehr begrenzt und der Handel streng geregelt.

Plantagenteak wird auf dafür bestimmten Flächen angebaut, mit einem kontrollierten Erntezyklus und Wiederaufforstung. Die Wuchszeit ist kürzer — in der Regel 20 bis 25 Jahre — aber bei guter Bewirtschaftung ergibt das einen ausgezeichneten Rohstoff für Gartenmöbel. Es ist heute der einzige realistische und verantwortbare Weg.

Indonesien (Java)

Bei weitem der größte Produzent, mit einer langen Tradition in der Plantagenbewirtschaftung. Die Qualität gut bewirtschafteter javanischer Plantagen ist zum Standard für hochwertige Gartenmöbel geworden.

Costa Rica und Panama

Wachsende Plantagengebiete in Mittelamerika.

Westafrika

Ghana und Togo: jüngere Plantagen, mit schnell steigender Qualität.

Der Grund

Was Teak so besonders macht

Es steckt in der Chemie des Holzes selbst: Siliziumverbindungen und Teaköle, verwoben in der Zellstruktur.

Farbe und Maserung

Warm goldbraun bis tiefbraun, mit einer feinen und regelmäßigen Maserung. Hellere und dunklere Streifen betonen den Charakter.

Wasserbeständig

Die ölreiche Struktur weist Wasser ab und verhindert, dass Feuchtigkeit tief ins Holz zieht — der Grund, warum Schiffsdecks aus Teak sind.

Fäulnis und Pilz

Auch ohne Behandlung behält Teak seine strukturelle Festigkeit unter feuchten Bedingungen.

Formstabil

Teak arbeitet kaum: es verzieht sich nicht, reißt nicht und quillt nicht auf — selbst bei großen Temperaturwechseln.

Vergrauen ist völlig in Ordnung

Draußen vergraut Teak zu einem charakteristischen Silbergrau. Das ist kein Schaden, sondern ein Oberflächenvorgang: der Kern bleibt vollständig intakt.

Neu oder geölt — goldbraun Nach 1–2 Saisons — silbergrau
Die Zahlen

Wildes Teak neben Plantagenteak

Dauerhaftigkeitsklasse 1 bedeutet: auch ohne jede Behandlung mehr als 25 Jahre draußen. Das ist keine Marketingbehauptung, sondern die europäische Norm EN 350.

Eigenschaft Wildes Teak Plantagenteak
Rohdichte 650–750 kg/m³ 600–650 kg/m³
Dauerhaftigkeitsklasse Klasse 1 Klasse 1–2
Härte (Janka) 4 500–5 000 N 4 000–4 500 N
Schwindung bei Feuchteänderung Sehr niedrig Niedrig
Formstabilität Ausgezeichnet Sehr gut
Fäulnisbeständigkeit Ausgezeichnet Sehr gut

Teak verarbeiten

Gut zu bearbeiten, aber das Holz stellt Ansprüche ans Werkzeug: die Härte und das Silizium nutzen es schneller ab als weichere Arten.

  1. Sägen und fräsenGut machbar, aber verwenden Sie immer scharfes Hartmetallwerkzeug.
  2. Schrauben und nagelnVorbohren ist dringend empfohlen — Teak spaltet bei erzwungener Befestigung.
  3. LeimenDurch die vorhandenen Öle haftet Leim weniger gut; entfetten Sie die Oberfläche vor dem Leimen.
  4. AusarbeitenDraußen darf Teak unbehandelt bleiben. Für eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Glanz verwenden Sie Teaköl oder eine andere Holzbeschichtung.
Anwendungen

Wofür Teak verwendet wird

Anwendungsbereich Beispiele Warum Teak
Außenmöbel Gartentische, Stühle, Bänke, Loungesets Dauerhaft ohne Behandlung, lange Lebensdauer
Schiffbau Decks, Verkleidungen, Innenausbau Ausgezeichnete Wasserbeständigkeit und Rutschhemmung
Fassadenbau Rahmen, Türen, Fassadenverkleidung Formstabilität, vernachlässigbare Schwindung
Gehobene Innenräume Möbel, Böden, Wandverkleidung Warme Ausstrahlung, Zeitlosigkeit
Aus unserem Sortiment

Teak in der Praxis

Vom klassischen Stapelstuhl bis zum Esstisch für acht — Teak eignet sich für jedes Format und jeden Stil.

Die vollständige Teakkollektion →   Teak Blumen- und Pflanzkübel →

Minimal

Pflege von Teakholz

Teak wird von Menschen gewählt, die nicht jedes Jahr schleifen, streichen oder imprägnieren wollen. Wer das Holz dennoch in Bestform halten will, folgt einer knappen Routine.

Draußen

Tun Sie ruhig nichts

  • Keine Behandlung nötig — Teak schützt sich selbst.
  • Es vergraut unter UV-Licht; das ist eine ästhetische Entscheidung, kein Schaden.
  • Jährliches Reinigen mit Wasser und milder Seife entfernt Belag und verlangsamt das Vergrauen leicht.
  • Wollen Sie es goldbraun halten? Dann behandeln Sie regelmäßig mit Teaköl.
Innen

Einfach abwischen

  • Ein weiches, leicht feuchtes Tuch genügt.
  • Regelmäßig mit einer geeigneten Holzpflege behandeln.
  • Stellen Sie es nicht direkt neben einen Heizkörper oder eine andere Wärmequelle — extreme Trocknung ist auch für Teak nicht ideal.

Ausführliche Tipps und saisonale Pflege für Teak →

Schnelle Antwort

Häufige Fragen zu Teakholz

Muss ich Teakholz behandeln, bevor ich es nach draußen stelle?

Nein. Teak kann ohne Vorbehandlung nach draußen; die natürlichen Öle schützen es von innen. Teaköl zu verwenden ist eine ästhetische Entscheidung — es erhält oder stellt die warme goldbraune Farbe wieder her.

Was ist der Unterschied zwischen vergrautem und geschädigtem Teak?

Vergrauung ist rein ein Oberflächenvorgang: die oberste Zellschicht oxidiert unter UV-Licht und bekommt eine silbergraue Patina, während der Kern vollständig intakt bleibt. Geschädigtes Holz verfärbt sich ungleichmäßig, mit weichen Stellen oder Pilzbildung — bei gesundem Teak äußerst selten.

Wie lange hält Teakholz draußen?

Teak liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 1: ohne Behandlung mehr als 25 Jahre. In der Praxis sind gut gepflegte Teakmöbel nach 30 bis 40 Jahren strukturell noch vollständig in Ordnung.

Ist Plantagenteak genauso gut wie wildes Teak?

Für Gartenmöbel und die meisten Außenanwendungen schon. Hochwertiges Plantagenteak — besonders aus Java — liegt technisch nahe an wildem Teak: etwas weniger dicht, aber immer noch Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2. Und es ist heute die einzig verantwortbare Wahl.

Kann ich Teakholz auch drinnen verwenden?

Sicher. Teak wird drinnen für Böden, Möbel und Wandverkleidung verwendet. Bedenken Sie, dass das Holz auch drinnen auf Luftfeuchtigkeit reagiert — vermeiden Sie extreme Trockenheit, etwa einen Platz direkt neben einem Heizkörper.

Wie verhält sich Teak zu anderem Hartholz?

Teak ist stabiler und ölreicher als die meisten anderen Hartholzarten, und bezahlt das im Preis. Die vollständige Abwägung gegenüber Iroko, Merbau und Akazie steht in Teak oder Hartholz.

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