Pflege weicher Holzarten: Tipps für Ihre Gartenmöbel aus Weichholz

Der Holzratgeber · Rechnen mit Holz

Aus Lager und Ausstellung in Lebbeke

Weichholz pflegen

Fichte, Kiefer und Douglasie sind bezahlbar und warm im Charakter — und sie verlangen wenig, solange Sie wissen, was sie verlangen. Das ist es, was wir unseren Kundinnen und Kunden erzählen.

  • Für Fichte · Kiefer · Douglasie
  • Eine halbe Stunde im Jahr genügt
  • Mit dem, was Sie besser lassen
Erst verstehen

Warum Weichholz anders ist

Nadelholz wächst schnell und bleibt dadurch leicht und offen in der Faser. Das macht es bezahlbar und einfach zu bearbeiten — aber es nimmt auch schneller Wasser auf als Teak oder Eiche. Alles Weitere folgt daraus.

Weichholz, das draußen steht, tut drei Dinge: es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab (wodurch es leicht arbeitet), es vergraut unter UV-Licht, und es ist ohne Schutz für Pilze und Insekten attraktiv. Keines dieser drei ist dramatisch — sie sind nur vorhersehbar. Und was vorhersehbar ist, dem können Sie zuvorkommen.

Der Kern in einem Satz

Halten Sie das Holz sauber und trocken, und sorgen Sie dafür, dass etwas darauf oder darin ist, das UV und Feuchtigkeit abhält. Der Rest ist Detail.

Übersicht der weichen Holzarten
Fichte, Kiefer und Douglasie: verschiedene Charaktere, nahezu dieselbe Pflege.
Das ganze Jahr hindurch

Der Jahreskalender

Pflege ist keine Arbeit für einen ganzen Samstag, sondern vier kurze Momente. Das ist jetzt an der Reihe.

Jetzt
FrühlingMärz · April · Mai
  • Gründliche Reinigung mit lauwarmem Wasser und Schmierseife.
  • Rundgang: lose Schrauben nachziehen, Splitter abschleifen.
  • Lasur oder Öl an einem trockenen Tag auftragen — das ist der Moment.
  • Das Möbel auf einen ebenen, gut abtrocknenden Untergrund stellen.
Jetzt
SommerJuni · Juli · August
  • Ab und zu abbürsten; Schmutz in der Maserung hält Feuchtigkeit fest.
  • Flecken sofort angehen, vor allem von Pflanzkübeln.
  • Untersetzer verwenden und den Tisch nicht in der prallen Sonne austrocknen lassen.
  • Nach einem kräftigen Regenschauer kurz trocken wischen.
Jetzt
HerbstSeptember · Oktober · November
  • Laub entfernen — nasses Laub auf Holz ist der Anfang von grünem Belag.
  • Prüfen Sie, ob Wasser noch in Tropfen stehen bleibt; wenn nicht: nacharbeiten.
  • Beschädigte Stellen ausbessern, bevor der Frost hineinzieht.
  • Schutzhülle oder Unterstellplatz bereitstellen.
Jetzt
WinterDezember · Januar · Februar
  • Nach drinnen stellen, wenn es geht; sonst mit einer atmungsaktiven Hülle abdecken.
  • Niemals luftdicht einpacken — Kondenswasser ist schädlicher als Regen.
  • Das Möbel vom Boden fernhalten, zum Beispiel auf zwei Latten.
  • Bei mildem Wetter kurz lüften.
Was Sie besser lassen

Kein Hochdruckreiniger und keine Chlorbleiche. Der erste bläst die weichen Fasern zwischen den Jahresringen weg und macht die Oberfläche rau; die zweite greift die Faser an und hinterlässt blasse Flecken, die Sie nicht mehr herausbekommen. Eine Bürste, lauwarmes Wasser und etwas Geduld machen es besser.

Die Praxis

Pflege in drei Rhythmen

Nicht alles muss gleich oft sein. So sieht es in der Praxis aus — die meisten Punkte kosten Minuten, keine Stunden.

Zwischendurch

Ein paar Minuten, ab und zu

  1. Abbürsten. Eine weiche Bürste holt Schmutz aus der Maserung — dort beginnt jeder Belag.
  2. Trocken wischen nach Regen. Vor allem auf Tischplatten, wo Wasser stehen bleibt.
  3. Untersetzer verwenden. Pflanzkübel und Gläser hinterlassen sonst Ränder.
  4. Heben, nicht schieben. Schieben kostet Sie Beine und gibt Kratzer auf den Platten.

Einmal im Jahr

Eine halbe Stunde im Frühjahr

  1. Der große Frühjahrsputz. Lauwarmes Wasser, Schmierseife, weiche Bürste, gut nachspülen.
  2. Der Rundgang. Schrauben nachziehen, raue Stellen leicht mit Körnung 120 anschleifen.
  3. Die Wasserprobe. Sprenkeln Sie etwas Wasser: bleibt es in Tropfen stehen, sind Sie gut dran.
  4. Nacharbeiten. Zieht das Wasser sofort ein? Dann eine neue Schicht Öl oder Lasur.

Wenn etwas schiefgeht

Sofort, dann bleibt es klein

  1. Kratzer oder Delle. Leicht in Richtung der Maserung schleifen, stellenweise nacharbeiten.
  2. Grüner Belag. Trocken abbürsten, dann reinigen — niemals mit Chlorbleiche.
  3. Schwarze Sprenkel. Meist Pilz auf der Schicht, nicht im Holz; reinigen und neu behandeln.
Zwei Ausgangspunkte

Imprägniert oder unbehandelt?

Die Antwort bestimmt, was Sie tun müssen — und vor allem: was Sie nicht tun müssen.

Imprägniert

Der Schutz sitzt bereits im Holz

Unter Druck wurde ein Mittel tief in die Faser gepresst. Das schützt gegen Fäulnis und Insekten — jahrelang, ohne dass Sie etwas tun. Unsere Picknicktische und Biertische verlassen uns so.

  • Sie müssen nicht behandeln.
  • Der grüne oder braune Schleier verschwindet in einer Saison.
  • Wollen Sie die Farbe steuern? Warten Sie, bis das Holz gut trocken ist.
  • Ohne Behandlung vergraut es zu Silbergrau — reine Farbe, kein Qualitätsverlust.
Unbehandelt

Ein unbeschriebenes Blatt — beginnen Sie sofort

Schön und duftend, aber völlig ungeschützt. Draußen zählt hier jeder Monat: beginnen Sie mit dem Schutz, bevor die erste Saison vorbei ist.

  • Starten Sie mit einem Holzschutzgrund, danach Lasur oder Öl.
  • Behandeln Sie auch die Unterseite und die Hirnholzkanten — dort saugt Holz am stärksten.
  • Um den ersten Sommer herum nachsehen und nacharbeiten.
  • Unbehandelt und ungeschützt draußen? Dann hält es nur wenige Jahre.
Unbehandeltes Holz neben geschütztem Holz
Links unbehandelt, rechts geschützt — dasselbe Holz, dieselbe Anzahl Jahre draußen.
Womit

Öl, Lasur oder vergrauen lassen

Drei gültige Entscheidungen. Sie unterscheiden sich in Arbeit, in Optik und darin, wie sie altern.

Frisches Holz Geölt — warm und tief Vergraut — silbern, unbehandelt

Holzöl

Zieht in das Holz ein und nährt die Faser. Gibt eine warme, tiefe Farbe und lässt die Maserung spürbar.

Arbeit
mit Tuch oder Bürste auftragen, überschüssiges Öl abnehmen
Häufigkeit
meist jährlich bis alle zwei Jahre
Ausbessern
einfach — kein Schleifen nötig, Öl bildet keine Ansätze

Seien wir ehrlich: Öl schützt kürzer gegen UV als eine pigmentierte Lasur. Mehr Farbe bedeutet mehr Schutz.

In unserem Sortiment: Restol Holzöl, je Holzfarbe

Beize

Legt eine schützende Schicht mit Pigment auf. Wasserbasiert und transparent hält die Maserung sichtbar.

Arbeit
zwei Schichten, zwischendurch leicht anschleifen
Häufigkeit
je nach Sonne; oft alle zwei bis drei Jahre
Ausbessern
schleifen, wo die Schicht sich löst, dann neu

Seien wir ehrlich: eine Schicht, die Sie sitzen lassen, bis sie blättert, macht mehr Arbeit als rechtzeitiges Nacharbeiten.

Wirkt bei allen drei Arten aus diesem Leitfaden
Oder einfach: vergrauen lassen

Tun Sie nichts für die Farbe, wird imprägniertes Holz in ein paar Saisons silbergrau. Viele Menschen finden gerade das schön, und konstruktiv ist nichts los — die Imprägnierung tut weiter ihre Arbeit. Sauber halten bleibt allerdings nötig.

Umweltschonend arbeiten

Wählen Sie wasserbasierte Lasuren und biologisch abbaubare Reiniger, und arbeiten Sie an einem trockenen Tag, damit Sie nichts wiederholen müssen. Für die gewöhnliche Reinigung genügen Schmierseife und lauwarmes Wasser — das günstigste und zugleich mildeste Mittel, das es gibt.

Schnelle Antwort

Häufige Fragen

Wie oft muss ich meine Möbel aus Weichholz ölen oder lasieren?

Das hängt davon ab, wie viel Sonne und Regen sie abbekommen. Ein Möbel in der prallen Sonne verlangt meist alle ein bis zwei Jahre eine neue Schicht; steht es geschützt, kann es länger dauern. Schauen Sie auf das Holz selbst: bleibt Wasser in Tropfen stehen, sitzt der Schutz noch darauf. Zieht es sofort in das Brett ein, ist es Zeit.

Kann ich grünen Belag oder Pilz von meiner Gartenbank entfernen?

Ja. Bürsten Sie das Möbel zuerst trocken ab, reinigen Sie es mit lauwarmem Wasser und Schmierseife oder einem Reiniger für Gartenholz, und spülen Sie gut nach. Verwenden Sie keine Chlorbleiche auf Weichholz: sie greift die Fasern an und hinterlässt blasse Flecken. Lassen Sie das Holz vollständig trocknen, bevor Sie neu behandeln.

Welche Lasur oder welches Öl ist am besten für Fichtenholz?

Eine wasserbasierte, transparente oder leicht getönte Lasur wirkt gut auf Fichte: sie schützt gegen UV und Feuchtigkeit, während die Maserung sichtbar bleibt. Wollen Sie ein wärmeres, tieferes Ergebnis, verwenden Sie Holzöl — das zieht in das Holz ein, statt eine Schicht darauf zu bilden.

Muss imprägniertes Holz auch behandelt werden?

Nicht zwingend. Die Imprägnierung sitzt im Holz und schützt gegen Fäulnis und Insekten; gegen UV tut sie nichts. Lassen Sie es, wie es ist, vergraut Ihr Möbel langsam zu Silbergrau — eine Frage der Farbe, nicht der Qualität. Wollen Sie den warmen Ton behalten, lasieren oder ölen Sie.

Mein Tisch fühlt sich rau an. Ist das schlimm?

Nein. Weichholz, das nass wird und wieder trocknet, stellt seine Fasern ein wenig auf — dadurch fühlt es sich nach einer Saison rauer an. Leichtes Schleifen in Richtung der Maserung mit Körnung 120 und danach behandeln macht es wieder glatt.

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Zu wissen, mit welchem Holz Sie es zu tun haben, macht die Pflege deutlich einfacher. Unsere Wissensdatenbank erklärt jede Art — einschließlich des ehrlichen Nachteils.

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