Was ist Zedernholz?

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Zedernholz

Der Duft, die natürliche Widerstandsfähigkeit und das warme Aussehen machen Zeder seit Jahrhunderten beliebt. Aber hinter diesem einen Namen verbergen sich botanisch ganz verschiedene Bäume.

  • Drei Arten unter einem Namen
  • ±370 kg/m³ — auffallend leicht
  • Klasse 2 · vertreibt Insekten mit Duft
Cedrus & Thuja
Achten Sie darauf

„Zeder“ ist ein Sammelbegriff

Zwei botanisch verschiedene Gruppen werden unter demselben Namen verkauft — und sie unterscheiden sich erheblich in Härte, Dauerhaftigkeit und Gewicht.

Echte Zedern

Cedrus — Kieferngewächse

Nadelbäume aus dem Mittelmeerraum und dem Himalaya, zur Familie der Pinaceae gehörend. Die Libanonzeder und die Atlaszeder sind die bekanntesten.

Falsche Zedern

Cupressaceae — Zypressengewächse

Bäume, die wegen ihres Duftes und ihrer Eigenschaften historisch ebenfalls „Zeder“ genannt werden. Die bekannteste ist Western Red Cedar (Thuja plicata) — botanisch also keine Zeder.

Praktischer Rat

Prüfen Sie im Holzhandel immer den botanischen Namen. Wer „Zeder“ ohne nähere Angabe kauft, weiß eigentlich nicht, was er bekommt.

Die drei Arten auf dem Markt

Zypressengewächse

Western Red Cedar

Von der Westküste Nordamerikas, von Kalifornien bis Alaska — mit Abstand die meistverwendete im Außenbau.

Farbe
rotbraun bis violettstichig, feine gerade Maserung
Trumpf
leicht, formstabil, insektenabweisend
Für
Fassadenverkleidung, Terrassen, Gartenkonstruktionen

Alles über Western Red Cedar →

Kieferngewächse

Libanonzeder

Die mythische Zeder des Nahen Ostens, schon von den Phöniziern und Ägyptern für Schiffe und Tempel verwendet.

Merkmal
schwerer als WRC, stark aromatisch
Festigkeit
ausgezeichnete mechanische Eigenschaften
Achtung
in der Natur geschützt; selten kommerziell
Kieferngewächse

Atlaszeder

Heimisch im Atlasgebirge von Marokko und Algerien; botanisch eng mit der Libanonzeder verwandt, aber schneller wachsend.

Merkmal
dauerhaft und duftend
Für
Schreinerei und dekorative Arbeit
Verfügbar
in kleinem Umfang kommerziell
Die Verbindung

Warum Zeder so besonders ist

Zeder vereint Eigenschaften, die man selten zusammen in einer Holzart findet — das erklärt die Beliebtheit bei Bauleuten und Möbelmachern.

Dauerhaft ohne Behandlung

Western Red Cedar liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 2 nach EN 350. Natürliche Inhaltsstoffe im Kernholz geben Widerstand gegen Fäulnis und Pilze, ohne dass Sie etwas auftragen.

Der Duft wirkt

Die flüchtigen Verbindungen halten Motten, Mücken und andere Insekten ab. Genau deshalb sind Zederntruhen und Schrankauskleidungen seit jeher für Wolle und Kleidung beliebt.

Leicht und formstabil

Rund 370 kg/m³ lufttrocken — etwa die Hälfte von Eiche. Und es arbeitet bei wechselnder Luftfeuchtigkeit wenig, bleibt also maßhaltig.

Angenehm zu bearbeiten

Weich genug, um zügig zu sägen, zu hobeln und zu schrauben, aber stark genug für Konstruktionsarbeit. Nimmt Farbe, Lasur und Öl gut an.

Dämmend

Als Nadelholz hat Zeder eine relativ niedrige Wärmeleitfähigkeit — interessant bei Fassadenpaneelen, wo Dämmung mitspielt.

Zu beachten beim Leimen

Der hohe Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen kann manchen Leimarten entgegenwirken. Verwenden Sie vorzugsweise Leim auf PVA-Basis oder Resorcinleim.

Anwendungen

Wofür Zeder verwendet wird

Vom Garten bis zum Schlafzimmer — die Verbindung von geringem Gewicht, Dauerhaftigkeit und Bearbeitbarkeit macht es breit einsetzbar.

Anwendung Warum Zeder
Fassadenverkleidung und Bardage Witterungsbeständig, formstabil und leicht — wenig Last auf der Konstruktion
Terrassen und Stege Fäulnishemmend, angenehm barfuß, altert elegant zu Graussilber
Pergolen und Überdachungen Leicht, einfach zu montieren, hält seine Form
Gartenmöbel Aromatisch, dauerhaft und warm im Charakter
Innenausbau und Wandtäfelung Duft, Optik und eine wärmedämmende Wirkung
Schränke und Truhen Die insektenabweisenden Inhaltsstoffe — seit Jahrhunderten die klassische mottenabweisende Auskleidung
Holzschnitzerei Weiche Textur und feine Maserung, angenehm mit Handwerkzeug
Im Verhältnis

Zeder neben den Arten, die wir verarbeiten

Wer Gartenmöbel erwägt, vergleicht Zeder oft mit Teak, Akazie oder imprägnierter Fichte. Ein ehrlicher Überblick.

Eigenschaft Western Red Cedar Teak Akazie Imprägnierte Fichte
Dauerhaftigkeitsklasse Klasse 2 Klasse 1 Klasse 1–2 Klasse 3–4 nach Behandlung
Gewicht ±370 kg/m³ — sehr leicht ±670 kg/m³ ±750 kg/m³ ±450 kg/m³
Pflege Optional Optional Optional Alle 1–2 Jahre
Preisklasse Mittel bis hoch Investition Mittel Einstieg
Besonders Duft, Dämmung, leicht Eigenes Öl, sehr formstabil Europäisch und sehr hart Bezahlbar und leicht

Wir verarbeiten selbst keine Zeder. Unsere Gartenmöbel sind gefertigt aus imprägnierte Fichte, Douglasie, Teak und anderes Hartholz. Zeder steht in unserem Register, weil sie Ihnen bei Fassadenverkleidung und Gartenkonstruktionen oft begegnet — und weil die Namensverwirrung es wert ist, erklärt zu werden.

Schnelle Antwort

Häufige Fragen zu Zedernholz

Ist alles Zedernholz dasselbe?

Nein, und das ist die wichtigste Falle. „Zeder“ ist ein Sammelbegriff für botanisch verschiedene Bäume: echte Zedern aus der Familie der Kieferngewächse und falsche Zedern aus der Familie der Zypressengewächse, wie Western Red Cedar. Fragen Sie immer nach dem botanischen Namen.

Warum riecht Zedernholz so stark?

Durch flüchtige Verbindungen im Kernholz. Dieser Duft ist nicht nur angenehm, sondern auch funktional: er hält Motten, Mücken und andere Insekten ab. Daher die jahrhundertealte Tradition der Zederntruhen für Wolle und Kleidung.

Kann Zedernholz unbehandelt nach draußen?

Western Red Cedar erreicht Dauerhaftigkeitsklasse 2 und kann unbehandelt nach draußen. Es vergraut dann zu Silbergrau, genau wie Teak. Wollen Sie die warme Farbe halten, behandeln Sie regelmäßig mit Öl oder Lasur.

Warum ist Zedernholz so leicht?

Western Red Cedar wiegt rund 370 kg/m³ — etwa die Hälfte von Eiche. Das macht es ideal für Fassadenverkleidung und Pergolen, wo Sie die Konstruktion nicht stärker belasten wollen als nötig.

Verkaufen Sie Möbel aus Zedernholz?

Nein. Unsere Gartenmöbel sind aus imprägnierter Fichte, Douglasie, Teak und anderem Hartholz. Zeder steht hier zum Nachschlagen — sie taucht bei Fassadenverkleidung und Gartenkonstruktionen oft auf.

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Zeder im Verhältnis

Zeder ist eine der Nachschlage-Arten in unserem Register — Holz, das wir nicht selbst verarbeiten, aber sehr wohl kennen.

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